Karl Barth
- mit Gott fröhlich unterwegs

Reformierte und Lutheraner erinnern 2019 mit einem Karl-Barth-Jahr an den Schweizer evangelischen Theologen und „Kirchenvater“ des 20. Jahrhunderts.
 

Quelle: Karl Barth-Archiv Bildnr. 1955 KBA_9062_013

1919 hatte Barth mit seiner Auslegung des Römerbriefes aus dem Neuen Testament sein erstes theologisches Werk veröffentlicht.Mit dem Buch begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Später stellte sich Karl Barth gegen den Nationalsozialismus und gehörte zu den führenden Vertretern der „Bekennenden Kirche“. 1935 wurde er aus Deutschland ausgewiesen.

Auch in unserer Gemeinde werden wir uns in diesem Jahr auf dreierlei Weise mit Person und Werk des Theologen beschäftigen.

1. Ausstellung
Vom 16. September bis zum 7. Oktober wird eine Ausstellung mit sechzehn Roll-Ups zu Karl Barth in der Christuskirche in Zeppenfeld zu sehen sein.
Interessierte können sich diese Ausstellung, die selbsterklärend ist, nach vorheriger Anmeldung im Gemeindebüro (02735/2553) oder bei Pfarrer Dr. Tim Elkar (02735/6588811), ansehen.

2. Vortrag „Deine Gnade genügt“ – Pfarrer Dr. Elkar
Vertieft wird die Ausstellung durch einen Vortrag von Pfarrer Dr. Tim Elkar am Mittwoch, den 18.9., um 19.30 Uhr in der Christuskirche unter dem Titel „Deine Gnade genügt“. Dabei werden sowohl das Leben wie auch das Werk Karl Barths im Fokus stehen. Zudem soll die Linie bis in die Gegenwart ausgezogen werden, um zu sehen, was die Gedanken Karl Barths für den Glauben und das Gemeindeleben heute bedeuten können.

3. Entwaffnend – Glaube und Humor
Ein Abend mit Prof. Dr. Herlyn - Vortrag und Kabarett

Den Höhepunkt bildet ein Abend mit Prof. Dr. Okko Herlyn mit dem Titel „Entwaffnend – Glaube und Humor“ am 27.9. ab 19.30 Uhr ebenfalls in der Christuskirche Zeppenfeld.

Der Abend beginnt mit einem Vortrag „Ein Kleinkünstler unter den Theologen. Karl Barth und der Humor“. In seiner Dogmatik hat Barth dem Humor ein ganzes Kapitel gewidmet. Darin begründet er, warum der Humor zum Wesen des christlichen Glaubens gehört.

In einem zweiten Teil des Abend wird es kabarettistisch: „Hier stehe ich, ich kann auch anders“. Kabarett aus Kirche und anderen Realsatiren. Okko Herlyns Kabarett lebt aus einer fast schon schmerzhaft genauen Wahrnehmung von Menschen in Kirche und anderswo.

weitere Infos erhalten Sie hier: www.karl-barth-jahr.eu/