Angebote


Religionspädagogik

 

Wir möchten Glauben erlebbar machen, d.h. gelebten Glauben verwirklichen. Unser Umgang ist geprägt von Achtung und Respekt.

Die Erzieherin ist echt und sich ihrer Vorbildfunktion bewusst.
Wir wollen nicht nur durch verschiedene Methoden Glauben vermitteln, sondern leben und erzählen, was wir selber glauben: Jesus hat mich, hat uns, lieb!

Es ist die nötige Zeit und auch Ruhe vorhanden, um den Kindern Glaubensinhalte zu vermitteln: Jesus kennenlernen, liebgewinnen, vertrauen...

Dies machen wir durch:
- singen, beten, erzählen
- projektbezogene Religionspädagogik
- Feiern von Familiengottesdiensten
- Feste im Kirchenjahr
- Schatzkistenandachten mit Pastor Schreiber


Erziehungspartnerschaft

 

Ziel der gesamten Elternarbeit ist der Aufbau einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und einem partnerschaftlichen Miteinander zwischen Eltern und Erzieherinnen.
Es ist unser Wunsch, dass die Eltern zufrieden sind und ihre Kinder bei uns gut aufgehoben wissen.
Familie und Einrichtung ziehen an einem Strang und verfolgen als Partner ein gemeinsames Ziel: Das gesamte Geschehen dient dem Wohl des Kindes!

Unsere pädagogische Arbeit gestalten wir transparent und somit für die Eltern nachvollziehbar. Wir möchten das Vertrauen der Eltern gewinnen. Sie sollen sich akzeptiert und respektiert fühlen. Elternsorgen werden bei uns ernst genommen! Sie erleben die Erzieherinnen als offen, ehrlich und zuvorkommend.

Es ist uns wichtig zu benennen, dass jederzeit die Möglichkeit zum Gespräch zwischen Eltern und Erzieherinnen besteht. Das kann sowohl zwischen „Tür und Angel“ als auch in geplanten Gesprächen geschehen.
Die Eltern haben die Möglichkeit in diesen Elterngesprächen die Entwicklung ihres Kindes zu besprechen.

Elterninformation geschieht zeitnah und ganz praktisch durch Elternbriefe, Pinnwand, Gespräche, Einladungen, Handzettel....
Das Lesen des Elternbriefes informiert die Familien stets über Termine und Besonderheiten in der Schatzkiste.

Ein gutes Miteinander zwischen Elternhaus und Familienzentrum sichern wir unter anderem auch dadurch, dass wir Formen der Elternmitarbeit und Mitbestimmung praktizieren. Eltern sind unsere Kunden, deren Meinung uns wichtig ist!


Inklusion
 

Mit der Inklusion möchten wir die Eingliederung der behinderten oder von Behinderung bedrohten Kinder erreichen.
Hier steht zunächst die Auseinandersetzung mit der Behinderung im Vordergrund. Wir sehen Integration nicht als statischen Zustand, sondern als Prozess, den es positiv zu beeinflussen gilt.

Es ist uns bewusst, dass gerade der Bereich der Inklusion ein hohes Anforderungsprofil und sehr viel Verantwortung beinhaltet. Die Fachkraft für Inklusion nimmt regelmäßig an den Arbeitskreistreffen der Fachberatung des Kirchenkreises Siegen teil und erweitert ihre Fachkenntnisse dort in den Fortbildungen.
Vorurteile, Ängste und Hemmungen gilt es immer wieder bei allen an der Kindergartenarbeit Beteiligten bewusst zu machen und abzubauen. Wichtig ist, im alltäglichen Umgang mit gegenseitiger Achtung, Wertschätzung und Toleranz aufeinander zuzugehen. Gegenseitige Hilfe, Geben und Nehmen wird zur lebendigen Erfahrung. Kinder haben einen ganz unverkrampften und natürlichen Stil im Umgang mit Behinderungen, der für uns Erwachsene Vorbildcharakter hat.
Kein Mensch darf von seinen Defiziten her definiert werden. Gott hat ihn geschaffen und ihm eine Bestimmung gegeben.


Persönlichkeitsentwicklung
 

- Wir, die Erzieherinnen, sind den Kindern freundlich zugewandt.
- Achtung vor dem Kinde: Du darfst so sein, wie du bist!
- Die Kinder erleben: Liebe - Vertrauen - Fürsorge - Geborgenheit

Der Kindergartenalltag ist geprägt von Beziehungen:

- Ich - Du
- Kind - Kind
- Kind - Erwachsener

Im sozialen Miteinander innerhalb der Gruppe soll das Kind seine eigene Rolle finden und festigen, aber auch lernen, die Position des Anderen zu akzeptieren (Gruppenfähigkeit).
Das Kind erlebt, dass es Regeln und Grenzen gibt, die für das Zusammenleben innerhalb einer Gruppe unerlässlich sind und deshalb eingehalten werden müssen, " Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo die Freiheit des Anderen beginnt."
Das Kind lernt Verantwortungsbewusstsein für sich und andere.
Durch die Gewährung von Freiräumen, in denen es selbstständig handeln kann und dadurch Selbstständigkeit erlangt, hat das Kind die Möglichkeit zur Erprobung und Erfahrung der eigenen Person.


Freispiel
 

Das Spiel ist die primäre Handlungsform des Kindes. Durch das Spiel erobert es sich die Welt, Dinge und seine Beziehungen. Lebenssituationen werden zu Lernsituationen mit dem Ziel, diese künftig besser meistern zu können.
Die Kinder sollen frei, mit größter Freude und Lust, aber auch gelenkt, also pädagogisch begleitet, spielen können.

Der Nachweis des Spielens geschieht nicht durch ein Produkt, sondern als ständiger Prozess:
- Probleme lösen
- Situationen meistern
- trösten und helfen
- fragen, denken, staunen
- Pflichten erfüllen
- schauen und betrachten
- "Nichts tun"

Im Spiel haben die Kinder den nötigen Freiraum, um Erfahrungen des Könnens, wie auch des dosierten Scheiterns zu sammeln.


Kreativität
 

Der sachgerechte Umgang mit Werkzeugen (Schere, Stifte, Hammer...) und Materialien (Papier, Holz, Klebstoff...) wird erlernt. 
Die Kinder erfahren Grenzen: Was geht, was geht nicht? Sie entwickeln einen Sinn für Ästhetik: Was ist schön? Ihre Sinne werden durch sehen und tasten geschult. Durch die handwerkliche Betätigung wird die Motorik (Feinmotorik) gefördert, speziell die Augen-Hand-Koordination. 
Wichtig für uns ist, dass wir ihnen zeigen, dass jede Betätigung ein Erfolgserlebnis ist!


Bewegungserziehung
 

Bewegung ist ein alltägliches Bedürfnis der Kinder.
Bewegungsdrang: 
- Bewegung im Freien, Spaziergang, Wald
- spontanes nutzen der Turnhalle, des Flures

Bei unseren Bewegungsbaustellen stehen den Kindern verschiedene Turngeräte zur freien Verfügung. Jedes Kind wählt nach dem eigenen Entwicklungsstand aus. Sozialverhalten, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein sind von großer Bedeutung.

Ganz allgemein gilt, dass eine gute Bewegungskoordination Vorraussetzung für eine harmonische, psychische Entwicklung ist.
Geordnete Bewegungsabläufe schaffen Sicherheit, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl wird gesteigert.

Selbstständigkeit und Unabhängigkeit geben dem Kind Zufriedenheit.
Diese Erfolgserlebnisse führen dazu, auch in anderen Bereichen Probleme aktiv anzugehen.
Das Selbstvertrauen wird generalisiert und von der Sportmotorik auf die Alltagsmotorik übertragen.
Erst ein Kind, das grobmotorisch sicher ist, kann sich mit feinmotorischen Prozessen auseinandersetzen.


Gesundheitserziehung

 

Die Gesundheit von Kindern bildet einen wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit. Gerade im frühen Kindesalter lassen sich Kinder noch spielerisch für Gesundheitspotentiale begeistern, die es zu aktivieren und erhalten gilt. Leider haben Kinder teilweise schon ein hohes Aufkommen gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die Interventionen erfordern. Die Chancen gesundheitsfördernder Maßnahmen sind dann besonders groß, wenn sie frühzeitig eingesetzt und die gesunde Entwicklung des Kindes entsprechend  berücksichtig wird

 

Umwelterziehung
 

Gott hat uns seine Welt anvertraut damit wir sie achten, bewahren, erhalten und Verantwortung übernehmen.
Wer sich selbst als wertvoll geachtet weiß, kann für andere (Menschen, Tiere, Natur) Verantwortung übernehmen.
Wir Erwachsenen geben den Kindern (Erwachsene von Morgen) durch umweltbewusstes Handeln ein Beispiel:

- Mülltrennung
- Umgang mit der Natur
- Umgang mit Material

Wir schaffen für die Kinder Chancen zum kennenlernen, annehmen und vertraut werden der Schöpfung / Umwelt.

 

Denn:
Positive Erlebnisse fördern positive Erfahrungen;
Positive Erfahrungen fördern positives eigenes Handeln!
Dadurch entwickeln wir bei den Kindern ein Bewusstsein, das wir "pflegen und schützen" müssen, woran wir uns auch morgen freuen möchten.

 


Musikalische Früherziehung
 

- Spaß am Musizieren haben bzw. wecken
- Kennenlernen und Handhaben der Instrumente
- Wertschätzung des Materials
- Freude am Klangerlebnis entwickeln
- Schulung des Gehörs: Hoch und tief; Laut und leise
- Gefühl für Rhythmus und Takt bekommen
- Miteinander singen und musizieren macht Freude

 

Haus der kleinen Forscher

 

Unser Familienzentrum ist ein „ Haus der kleinen Forscher“.

Wissen Sie ob Gummibärchen tauchen können, ohne nass zu werden?
Ob man Luft sichtbar machen kann?
Oder wie eine Teebeutelkanone funktioniert?

Auf diese und viele weitere Fragen wissen unsere Schatzkistenkinder schon die Antwort. Denn das „Haus der Kleinen Forscher“ begleitet die Kinder bei ihrer Erforschung der Welt.
Spielerisch fördern wir die Begeisterung der Kinder für naturwissenschaftliche und  technische Phänomene und machen diese durch altersgerechte Angebote erlebbar. So erleben die kleinen Forscher woraus die Farbe Schwarz besteht, oder erfahren, ob man Luft auch hören kann. Sie probieren, was schwimmt und was nicht und warum man mit Wasser auf einer Münze einen Berg bauen kann.
Durch die regelmäßige Begegnung mit Naturwissenschaften und Technik erfahren die Kinder bewusst die sie umgebenden Phänomene, entdecken Neues aus eigenem Antrieb heraus und lernen mit Freude und Begeisterung.
Am 25.02.2013 haben wir unsere Zertifizierung erhalten, und dürfen uns seit diesem Tag offiziell „Haus der kleinen Forscher“ nennen.


Die Eingewöhnungsphase

 

Um das Kind in seiner Entwicklung nicht zu beeinträchtigen hat die Eingewöhnungszeit in unserem Familienzentrum einen sehr hohen Stellenwert. Kinder benötigen sichere, emotionale Bindungen um auf Neues, Fremdes offen und neugierig zugehen zu können. Die Eltern-Kind Bindung ist gerade in den ersten Lebensjahren besonders eng. Kinder benötigen deshalb während der Eingewöhnung in eine Kindergruppe die Anwesenheit einer vertrauten Bezugsperson.
Aber nicht nur Kleinstkinder benötigen diese Sicherheit, auch das Kindergartenkind braucht die Unterstützung seiner Eltern beim Eintritt in die Kindertagesstätte.
Deshalb muss in unserer Einrichtung, grundsätzlich jedes Elternteil so lange am Gruppengeschehen teilnehmen, wie das Kind die Sicherheit und Unterstützung durch seine primäre Bezugsperson benötigt. Unser Eingewöhnungskonzept gilt folglich für alle Kinder.


Ablauf einer Eingewöhnung


Während den ersten Tagen der Eingewöhnung beobachtet die Erzieherin das Kind sehr gezielt um es kennen zu lernen. Sie versucht in Kontakt zu dem Kind zu treten und mit ihm zu spielen.
Erst  wenn das Kind Interesse an der Erzieherin zeigt, darf die Mutter oder der Vater sich aus dem Gruppenraum entfernen. Dabei teilt sie dem Kind mit, dass sie kurz den Gruppenraum verlässt.
Wenn das Kind akzeptiert, dass seine Bezugsperson für einige Zeit nicht anwesend ist und es auf die Erzieherin zugeht, erhöhen wir den Zeitrahmen in dem die primäre Bezugsperson nicht am Gruppengeschehen teilnimmt. Während dieser Zeit sollten die Eltern sich im Familienzentrum aufhalten oder aber schnell für uns erreichbar sein.
Jedes Kind ist unterschiedlich und hat seine eigenen Gewohnheiten und Erfahrungen die uns nur die Eltern mitteilen können. Wir sind hier auf die Unterstützung und Hilfe von Mutter/Vater angewiesen.
Erst wenn das Kind es schafft über den verabredeten Zeitraum ohne seine Bezugsperson (Vater/Mutter) am Gruppengeschehen teilzunehmen und es die Hilfestellung und Unterstützung der Erzieherin annimmt, das bedeutet sich von ihr in Konflikt- und Problemsituationen trösten und beruhigen lässt, ist die Eingewöhnung abgeschlossen.


Vorbereitung auf die Schule

 

Die Vorbereitung der Schatzkistenkinder auf die Schule ist uns ein wichtiges Anliegen. Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung treffen sich unsere „Großen“ regelmäßig zum Schulkindertreff „Die Wackelzähne“. Unser Ziel ist es, dass die Kinder bereits hier in der Kleingruppe eine feste „Lerneinheit“ bilden.
In der AG geht es nicht darum, dass Kinder bereits das Lesen, Schreiben und Rechnen erlernen. Wichtig ist die Auseinandersetzung mit Zahlen, Farben und Formen. Der Gebrauch von Sprache, die Kommunikation der Kinder untereinander und mit der Erzieherin, zuhören und Fragen beantworten sind Elemente, die in der Schule gefordert werden und hier schon eingeübt werden. Es nehmen generell alle schulpflichtigen Kinder teil.

Wir stehen im engen Kontakt  mit den ortsansässigen Grundschulen und können so einen reibungslosen Übergang der Kinder aus dem Familienzentrum in die Grundschule gewährleisten.